Malen mit den Farben der Erde 2012

LBS Lilienfeld nimmt am internationalen Wettbewerb teil!

SchülerInnen der Maler- und Hafnerklassen mit den Lehrern Dipl. Päd. Andreas Enne, Dipl. Päd. David Atzinger, Dipl. Päd. Stefan Rauner der Landesberufsschule Lilienfeld nahmen am grenzübergreifenden Wettbewerb für Schulen aus Österreich, Ungarn und der Slowakei mit dem Thema "Malen mit den Farben der Erde" teil.

Die Aufgabe bestand darin, sich mit der Thematik "Boden und seine Vielfältigkeit" auseinanderzusetzten und diese Vielfältigkeit mit den Farben der Erde in Form eines Bildes darzustellen. Die besondere Herausforderung bestand darin, dass das gesamte Kunstwerk nur aus natürlichen Materialien bestehen durfte.
Dazu wurden farbige Erden rund um den Muckenkogel gesammelt und von SchülerInnen mit Soda-Kaseinleim als natürliches Bindemittel zu Farben verarbeitet.

David Gutleder, Verena Fahrnberger, Korntheurer Christoph, Rieck Benjamin und Pallinger Peter

Das Bild bekam den Titel "Lebendiges Niederösterreich oder das große Krabbeln" und wurde in berufs- und klassenübergreifender Teamarbeit von Hafner und Maler-/AnstreicherInnen hergestellt. Die Vielfältigkeit des Bodens wurde in drei Schwerpunkten "lebendig" dargestellt.

Der Boden bringt Leben hervor (wie z. B.: Pflanzen).
Daher besteht das Bild aus massiver Eiche mit Schilf als Putzträger für die Malunterlage und eingearbeitetem Holz aus Lilienfeld in das Motiv.

 

........Schilf, Eiche, Äste..........Natur pur..........die natürlichen Bestandteile des Bildes........

Der Boden beherbergt und schützt das Leben (wie z. B.: von Tieren)
Deshalb wurden in das Bild Bodentiere wie der Regenwurm, die Rindenlaus und die Assel eingearbeitet, um den lebendigen Boden zu veranschaulichen, denn es leben wesentlich mehr Organismen im als auf dem Boden.

....Korntheurer Christoph beim Auftrag des Lehmputzes und....

.......dem Einarbeiten der Bodentiere aus Lehm.....

Der Boden wird für das Leben genützt (wie in unserem Fall, für die Berufe an der Landesberufsschule Lilienfeld).
Der Lehmputz als Malunterlage für unser Bild wird als Mörtel für Schamottsteine und als Verputz für Kachelöfen seit Jahrhunderten von HafnerInnen verarbeitet.

....Verwendung des Lehmputzes....für das Bild....und....für den Bau eines Ofens...


Im Fachunterricht wurde die Zusammensetzung, die Vorkommen, die Herstellung, die Verwendung und die Eigenschaften von Lehmputzen erarbeitet.
Besonderes Augenmerk wurde auf die Eigenschaft der Wiederverwendbarkeit von Lehmputzen gelegt, da durch die Verwendung von Lehmputzen eine Übernutzung des Bodens nicht notwendig wird und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Boden in die Praxis des Hafners/der Hafnerin umgesetzt werden kann.

........Abbau von Lehm......Recycling von Altlehm.......bereit zur Verarbeitung.......

Die Farben der Erde werden von den MalerInnen/AnstreicherInnen als wesentlicher Bestandteil von Farben verwendet.

........die farbigen Erden werden von SchülerInnen mit Soda-Kaseinleim als natürliches Bindemittel zu malfertigen Farben verarbeitet...

Im Fachunterricht erarbeitete die 1. Malerklasse in Teamarbeit mit Unterstützung von Vtl BED Martin Stelzhammer die noch im Handel verfügbaren Farben der Erde und wurden bei einer Spezialfirma, einer Firma in Deutschland fündig. Sie setzten sich mit dem Vorkommen, der Zusammensetzung, der Herstellung, der Verwendung und den Eigenschaften auseinander. Im Zuge der Arbeit wurde auch der aktuelle Preis ermittelt. Zum Schluss wurden die Farben der Erde mit den synthetischen Farben in allen Punkten verglichen.

...vom Edelstein Lapislazuli...zum teuersten natürlichen Mineralpigment Ultramarinblau von dem aktuell ein Kilogramm € 20.111,-- kostet, das nur für kostbarste Bilder verwendet wurde...

....bis hin zur farbigen Erde Ocker mit einem heutigen Kilopreis von € 95,-- welche bereits vor ca. 17.000 Jahren für Höhlenmalereien verwendet wurde.....

Als Schwerpunkt wurde der Boden als nicht beliebig vermehbare Resoource, d.h. als begrenzt vorhandener Rohstoff für unser Handwerk, als sehr sensibles und verletzbares System herausgearbeitet.
Die beigestellten Farben wurden ergänzt durch gefundene und selbst aufbereitete Erden und Mineralien rund um den Muckenkogel.
Als Folgeprojekt entwickelte sich die Idee mit selbst geschürten und selbst hergestellten Farben der Erde aus Niederösterreich einen gesamten Klassenraumes zu gestalten.
Wie Sie sehen, bewegt dieses Thema.......
.....es lebt nicht nur der Boden und es krabbelt nicht nur im und am Boden, sondern es bewegt auch junge Menschen in Ihrem Denken und Tun.

Mehr Bilder finden Sie auf der Homepage der LBS Lilienfeld unter "Bildergalerie"

 

 

Landeslehrlingswettbewerb 2012 der MalerInnen und AnstreicherInnen


Die besten MalerInnen Niederösterreichs für das Jahr 2012 wurden ermittelt!

Zum Landeslehrlingswettbewerb in der LBS Lilienfeld traten die 14 besten MalerInnen Niederösterreichs am 21. April 2012 an.
Aufgabe war, ein vorgegebenes Motiv maßstabsgetrau zu vergrößern, einen gezogenen Farbton einer Farbkarte exakt eingebunden und zusätzlich sollten mehrere Farbtöne harmonisch in das Motiv eingebunden werden. Bei der Bewertung wurde großen Wert auf die Genauigkeit der Ausführung gelegt.
Für diese anspruchsvolle Arbeit standen 240 Minuten zur Verfügung.

Nach dem Ende des Lehrlingswettbewerbes ermittelte die Jury mit Landeslehrlingswart Malermeister Walter Endl, seinem Stellvertreter Malermeister Ing. Bernd Hanzal, der Lehrlingsexpertin Malermeisterin Erika Ritt und dem Direktorstellvertreter Ing. Gerhard Duhs die Platzierungen.
Bei der Siegerehrung konnte Landesinnungsmeister Helmut Schulz auch die Begleitpersonen und Vertreter der Lehrbetriebe der 14 besten Lehrlinge sowie einige Ehrengäste begrüßen, insbesondere Direktor Ing. Johann Atzinger, seinen Stellvertreter Ing. Gehrhard Duhs, Mag. Hannes Atzinger von der Wirtschaftskammer NÖ und den Repräsentanten der Firma SEFRA, Mag. Peter Knobloch. Der Landesinnungsmeister lobte in seiner Begrüßungsrede die guten Leistungen der TeilnehmerInnen und war vom hohen Ausbildungsstand der Ausbildungsbetriebe begeistert. Er gratulierte den besten 14 Lehrlingen Niederösterreichs und bedankte sich bei den Organisatoren, den Lehrbetrieben, der Berufsschule unter Dir. Ing. Atzinger für die gut funktionierende Zusammenarbeit und dem Firmenrepäsentanten.

Im Rahmen der Siegerehrung wurden Glastrophäen für die ersten drei Plätze, sowie Urkunden und Erinnersmedaillen aus Glas für alle Teilnehmer überreicht. Neben den Siegertrophäen wurden von der NÖ Landesinnung Bildgutscheine der WIFI im Wert von € 300,-- und Sachpreise für den 1. Platz überreicht. Die Plätze 2 und 3 erhielten neben der Trophäe jeweils € 200,-- bzw. € 100,-- an WIFI Bildungsgutscheinen und ebenfalls Sachpreise der Firma SEFRA.
Im Anschluss an die Siegerehrung lud Landesinnungsmeister Helmut schulz alle Beteiligten im Namen der Malerinnung zu einem Mittagessen ein.

....die zur Auswahl stehenden Motive....

....die Teilnehmer beim spannenden Wettbewerb....

Nach dem Ende des Lehrlingswettbewerbes ermittelte die Jury mit Landeslehrlingswart Malermeister Walter Endl, seinem Stellvertreter Malermeister Ing. Bernd Hanzal, der Lehrlingsexpertin Malermeisterin Erika Ritt und dem Direktorstellvertreter Ing. Gerhard Duhs die Platzierungen.

Bei der Siegerehrung konnte Landesinnungsmeister Helmut Schulz auch die Begleitpersonen und Vertreter der Lehrbetriebe der 14 besten Lehrlinge sowie einige Ehrengäste begrüßen, insbesondere Direktor Ing. Johann Atzinger, seinen Stellvertreter Ing. Gehrhard Duhs, Mag. Hannes Atzinger von der Wirtschaftskammer NÖ und den Repräsentanten der Firma SEFRA, Mag. Peter Knobloch. Der Landesinnungsmeister lobte in seiner Begrüßungsrede die guten Leistungen der TeilnehmerInnen und war vom hohen Ausbildungsstand der Ausbildungsbetriebe begeistert. Er gratulierte den besten 14 Lehrlingen Niederösterreichs und bedankte sich bei den Organisatoren, den Lehrbetrieben, der Berufsschule unter Dir. Ing. Atzinger für die gut funktionierende Zusammenarbeit und dem Firmenrepäsentanten.

....die Siegertrophäen und Erinnungsmediallen....

Im Rahmen der Siegerehrung wurden Glastrophäen für die ersten drei Plätze, sowie Urkunden und Erinnerungsmedaillen aus Glas für alle Teilnehmer überreicht. Neben den Siegertrophäen wurden von der NÖ Landesinnung Bildungsgutscheine der WIFI im Wert von € 300,-- und Sachpreise für den 1. Platz überreicht.
Die Plätze 2 und 3 erhielten neben der Trophäe jeweils € 200,-- bzw. € 100,-- an WIFI Bildungsgutscheinen und ebenfalls Sachpreise der Firma SEFRA. Im Anschluss an die Siegerehrung lud Landesinnungsmeister Helmut Schulz alle Beteiligten im Namen der NÖ Malerinnung zu einem Mittagessen ein.

  

 

Die TeilnehmerInnen und damit die besten
14 Malerlehrlinge
Niederösterreich 2012

 

Baumgartner Nicole, Fa. Maler Schmied, St. Pölten
Bemmer Jasmin, Fa. Stadler, Amstetten

Boga Monika, Fa. Kiss, Kottingbrunn
Fahrnberger Verena, Fa. Paukowitsch, Obergrafendorf
Fehringer Verena, Fa. Kleindl, St. Valentin
Gutleder David, Fa. Colori Siefer GmbH, Wieselburg
Höfler Susanne, Fa. Strupp, Altenburg
Höllmüller Maria, Fa. Baier, Oberndorf/Melk
Kirchberger Simon, Fa. Kleindl, St. Valentin
Merth Corina, Fa. Reischer, Pernitz
Pacher Karina, Fa. Klingelbrunner, Baumgarten
Schindler Beatrice, Fa. Köfinger, Merkengerst
Stern Adelheid, Fa. Raiffeisen Lagerhaus, Zwettl
Strohmayr Karin, Fa. Strohmayr, Biberbach

Die Platzierungen des Landeslehrlingswettbewerbes 2012

Platz 1: Strohmayr Karin
Fa. Strohmayr Ulrike, 3353 Biberbach
Platz 2: Gutleder David
Fa. Colori Schiefer GmbH, 3250 Wieselburg
Platz 3: Fahrnberger Verena

Platz 4: Kirchberger Simon, Fa. Kleindl Gerhard, 4300 St. Valentin
Platz 5: Schindler Beatrice, Fa. Köfinger Silvester, 3631 Merkengerst

Die Erstplatzierte, Strohmayr Karin und der Zweitplatzierte, Gutleder David vertreten Niederösterreich beim Bundeslehrlingswettbewerb in Schoppenau/Vorarlberg.

Die LBS Lilienfeld wünscht den TeilnehmerInnen am Bundeslehrlingswettbewerb in Vorarlberg viel Erfolg und gratuliert den 14 besten Malerlehrlingen Niederösterreichs für Ihre Leistungen.

 

Noch mehr Impressionen und Bilder vom Wettbewerb finden Sie unter Galerien.